Żurek: Polnische Sauermehlsuppe mit Wurst und Ei
Herzhafter Żurek aus Polen mit Sauerteig, Wurst, Kartoffeln und Ei. Dieses traditionelle Rezept ist einfach, aromatisch und perfekt für kalte Tage.
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Vorbereitung
20 min
Kochzeit
35 min
Gesamtzeit
55 min
Portionen
4 Portionen
Żurek ist eine der bekanntesten Suppen der polnischen Küche. Die leicht säuerliche Basis aus Roggensauerteig trifft auf würzige Wurst, zarte Kartoffeln und ein gekochtes Ei. Das Ergebnis ist eine kräftige, aromatische Suppe mit viel Charakter, die besonders an kühlen Tagen wunderbar wärmt. Dieses Rezept ist alltagstauglich und bringt den authentischen Geschmack Polens auf den Tisch.
Zutaten
- 1 Liter Wasser
- 500 ml Roggensauerteig für Żurek
- 300 g geräucherte oder polnische Wurst
- 200 g Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Pimentkörner
- 1 TL Majoran, getrocknet
- 2 EL Öl oder Schmalz
- Salz nach Geschmack
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 4 Eier
- 2 EL Sahne oder Crème fraîche, optional
- frische Petersilie zum Servieren, optional
Zubereitung
- Die Eier in einem kleinen Topf 9 bis 10 Minuten hart kochen, abschrecken, schälen und beiseitestellen.
- Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Die Wurst in Scheiben schneiden.
- Öl oder Schmalz in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Knoblauch kurz mitbraten.
- Die Wurst hinzufügen und einige Minuten anbraten, bis sie leicht Farbe annimmt.
- Wasser, Lorbeerblätter und Pimentkörner in den Topf geben. Die Kartoffeln einrühren und alles bei mittlerer Hitze etwa 15 bis 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
- Den Roggensauerteig langsam einrühren, damit die Suppe leicht bindet. Danach den Majoran hinzufügen und die Suppe weitere 5 bis 10 Minuten sanft köcheln lassen.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, rührt zum Schluss etwas Sahne oder Crème fraîche ein, damit der Żurek milder wird.
- Die Suppe in Schalen füllen, jeweils mit einem halben oder ganzen Ei servieren und nach Wunsch mit Petersilie garnieren.
Nährwertangaben und Bewertungen sind geschätzt und können je nach verwendeten Zutaten variieren. Rezepttext: Stefano Barcellos.